Politik von MauritiusMauritius ist ein demokratischer Staat. Die Republik von Mauritius ist Mitglied des British Commonwealth. So ähnelt das politische System in Mauritius dem britischen.
Mauritius schützt jeden Einwohner und garantiert die Bürger- und Menschenrechte; unter anderem das Recht auf freie Meinungsäußerung, freie Religionsausübung und das Recht zum Erwerb privaten Eigentums.
Mauritius hat einen Präsidenten, der von der in freien und geheimen Wahlen demokratisch legitimierten "National Assembly" (Legislative) gewählt wird.
Der Mehrheitsführer in der "National Assembly" ist der "Prime Minister", bestätigt vom Präsidenten. Politische Wahlen finden alle 5 Jahre statt. Der "Prime Minister" führt die Regierung (Exekutive).
Der Premierminister wählt sein Kabinett aus der "National Assembly". Er kümmert sich um die Sitzungen des Kabinetts, das sich vor der "National Assembly" verantworten muss.
Die "National Assembly" bringt neue Gesetze ein, bespricht aktuelle politische Themen und kontrolliert staatliche Unternehmen, die von der Exekutiven geleitet werden. Vorschläge oder Gesetze, sog. "Bills", werden vorgestellt, dann in der "National Assembly" besprochen und später abgestimmt. Diese neuen Vorschläge und Gesetze werde erst dann akzeptiert oder aktiviert, wenn der Präsident zustimmt.
Das Wahlrecht gilt für alle Mauritianer die min.18 Jahre alt sind. Die 62 gewählten Mitglieder der "National Assembly" repräsentieren die 21 "Constituencies of Mauritius and Rodrigues". Acht Mitglieder der "National Assembly" werden im sogenannten "best loser system" nominiert. So wird garantiert, dass die politische Repräsentation der ethnischen Minderheiten gewährleistet ist.