Ausritt in Le Morne, Mauritius

Mein erster Ausflug in den Süden. Le Morne liegt in der südwestlichsten Ecke von Mauritius und ist allenfalls einen Besuch wert. Bereits die Autofahrt dorthin bot mir unglaublich schöne Eindrücke. Der Süden ist wesentlich windiger, was den regen Wellengang erklärt. Der Anblick der hohen Wellen ist wahrlich mitreißend und am liebsten würde man sein Surfbrett auspacken und direkt ins Wasser springen. Doch mein heutiger Plan lautete die Berglandschaft und den Strand von Le Morne per Pferd etwas zu erkunden.

Beim Pferdestall angekommen, erwarteten uns bereits die gesattelten Pferde und nach einer kurzen Einführung konnten wir auch direkt starten. Der erste Weg führte uns auf den Berg von Le Morne. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit, viele Steine und Stöcke, schien das Pferd hier und da mit seinen Beinen umzuknicken, was für eine unregelmäßige Reiterin wie mich anfangs sehr gewöhnungsbedürftig war. Hat man sich nach kurzer Zeit darauf eingestellt, kann man sich auf die fantastische Aussicht konzentrieren. Der Blick scheint ins Unendliche zu reichen und ist alle „Strapazen“ wert. Wir hielten hier und da inne um Fotos schießen zu können und die Sicht zu genießen. Die Vegetation ist zwar nicht allzu blumig und ermunternd, passt sich jedoch perfekt dem Gesamtbild an, welches atemberaubend ist. Zur linken führt dich dein Blick auf den Berg hoch, eingerahmt von Bäumen in herbstlichen Farbtönen und zur rechten schweift er über das Wasser hinaus zu den Wellen, welche die türkisfarbene Bucht abrupt in einen tiefen blauen Ozean verwandeln. Der Ritt bergauf endete beim ersten Aussichtspunkt, welcher eine neue Dimension in Punkto weitläufig für mich eröffnete.

Außerhalb des Riffs, nach den brechenden Wellen ist das weite Nichts zu sehen und mir wurde visualisiert, dass ich auf einer Insel bin. Da wir auch noch den Strand entlang reiten wollten, hieß es nach etwa einer Stunde holprigen Reitens wieder umzukehren. Obwohl ich mich inzwischen an das Pferd und seine Schritte auf dem steinigen, waldähnlichem Grund gewöhnt hatte, war auch das Reiten bergabwärts teilweise etwas beängstigend und die Ankunft auf festem Untergrund erleichterte mich doch sehr. Der Ritt am Strand war sehr entspannend und bedächtig. Nach unserem kurzen Zwischenstopp an einem Hotel, mein erstes von einem Kellner serviertes Getränk auf dem Rücken eines Pferdes, begingen wir auch den Rückweg zur Stallung. Dort wurden wir herzlichst mit Wasser, Bier, Champagner und frischen Mangos empfangen und konnten unseren Ausritt Revue passieren lassen. Ein Ausritt ist empfehlenswert, wenn man sich nicht mit wandern oder gar klettern übernehmen möchte, aber dennoch die herrliche Aussicht von einem Berg herab genießen möchte und schließlich liegt auch das Glück dieser Erde, auf dem Rücken der Pferde. Le Morne hat vieles zu bieten und sollte bei einem Urlaub in Mauritius unbedingt mit eingeplant werden.

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Ausritt in Le Morne, Mauritius von
Nadine Pavlicek

Nadine Pavlicek

Bereits in der Gastronomie aufgewachsen, studiere ich derzeit den MBA in Tourismusmanagement. Warum Tourismus? Ich liebe es zu reisen, neue Länder und Kulturen zu erkunden und den Umgang mit Menschen/ Gästen, welcher für diesen Sektor substantiell ist. Als weltweit gegenwärtige Branche bietet Tourismus ein breites Spektrum an Arbeitsmöglichkeiten. Die Firma Isla-Mauricia auf Mauritius basierend bietet mir ihm rahmen von kreativen Projekten die Gelegenheit eine neue Sparte kennen zu lernen, sie mit meinen Hobbies – dem Reisen und der Fotografie – zu verbinden und Mauritius außerhalb der Hotelanlagen zu erleben. Von Nadine Pavlicek

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1 Response

  1. Rhein Main erleben says:

    Danke für den schönen Bericht. Weißt du noch an was für einem Reitstall du warst / hast du mehr Infos wie Adresse, Preis etc?

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